Abendstimmung auf dem Kwitaro Fluss mit SonnenuntergangBesuch mit Wanderung an die Kaieteur WasserfälleDas Felsenhan Männchen sticht durch seine leuchtend orange Farbe hervorIm gesamten Amazonasgebiet finden sich verschiedene Ara-Arten, wie hier die Gelbbrustaras.Für jeden Naturliebhaber sind die Riesenseerosen ein TraumEiner der höchsten Wasserfälle Lateinamerikas fällt hier über 226 m in die Tiefe.Bei einer Wanderung sehen wir die Kaieteur Fälle aus verschiedenen PerspektivenIn Suriname und Guyana kommen auch die Totenkopfäffchen vorZahlreiche Affenarten leben in den Regenwälder Surinams und GuyanasAuf der Guyana-Reise ist der koloniale Stil erkennbarDer Potaro Fluss in Guyana ist für seine Flora und Fauna bekanntBei den zahlreichen Tierbeobachtungen entdecken wir große KaimaneDer große Ameisenbär ist in den Savannen des Amazonasgebietes heimischRiesenseerosen am Oxbow LakeIn Guyana und Suriname kann man den Riesenameisenbär entdeckenZu jeder Guyana-Reise gehört auch eine Tour durch die SavanneAuf der Guyana Reise beobachten wir unter anderem WasserschildkrötenDie Curassow Vögel (dt. echter Hokko) fallen mit ihren Kämmen auf und erreichen fast die Gänsegröße

Guyana-Expedition: Das ungezähmte Herz Südamerikas

Unberührte Wildnis und Flussexpedition in Guyana

Pictogramm für Expeditionen und Trekkingtouren bei Wigwam
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Highlights

  • Flussexpedition auf dem Potaro und Mapari Fluss mit Suche nach Riesenottern und Kaimanen
  • Expedition zum Kaieteur-Wasserfall mit Übernachtung auf dem Plateau
  • Unberührte Wildnis zwischen Regenwald, Savanne und abgelegenen Flusslandschaften
  • Exklusive Reisebegleitung durch unsere Südamerika Experten Eckhard Fella
  • Übernachtungen in Urwald-Lodges und Hängematten-Camps mitten in der Natur

Tourcharakter

Diese Reise ist eine echte Expedition in eine der ursprünglichsten Regionen Südamerikas. Guyana ist kein klassisches Reiseland, sondern ein Ziel für Entdecker, Naturliebhaber und erfahrene Reisende, die bereit sind, sich auf Wildnis, einfache Bedingungen und unvorhersehbare Situationen einzulassen. Die Route führt tief in Regenwald, Savanne und Flusslandschaften, in Gebiete, die touristisch kaum erschlossen sind und in denen Improvisation, Geduld und Teamgeist wichtige Bestandteile des Reiseerlebnisses sind.

Bootsfahrten auf abgelegenen Flüssen, Portagen an Stromschnellen, Hängematten-Camps im Dschungel, einfache Unterkünfte und wechselnde Wetter- und Wegbedingungen verlangen eine gute körperliche Verfassung, Trittsicherheit, Belastbarkeit und die Bereitschaft zu Komfortverzicht. Nicht jeder Ablauf lässt sich in dieser Region minutengenau planen. Gerade darin liegt der besondere Charakter dieser Reise: Sie folgt keinem Standardprogramm, sondern dem Geist einer echten Pionierexpedition.

Begleitet wird diese außergewöhnliche Reise exklusiv von Eckhard Fella, der Guyana seit vielen Jahren kennt und bereits 1992 erstmals in diesem abgelegenen Land unterwegs war. Seine Erfahrung, seine Landeskenntnis und sein Gespür für besondere Routen machen diese Expedition zu einer seltenen Gelegenheit, Guyana auf intensive und authentische Weise zu erleben. Wer sich auf diese Reise einlässt, wird mit ursprünglicher Natur, intensiven Tierbeobachtungen und dem Gefühl belohnt, in einem der letzten großen Wildnisräume Südamerikas unterwegs zu sein.

Reiseverlauf kurz

Tag 1
Ankunft in Georgetown
Tag 2
Aufbruch in den Süden Guyanas
Tag 3
Turtle Mountain und Canopy Walkway
Tag 4
Über Mahdia zum Potaro-Fluss
Tage 5-7
Kaieteur-Wasserfall – Expedition auf dem Potaro River
Tag 8
Rupununi Hochland und Kaiman-Projekt
Tage 9-13
Rupununi und Mapari - Flussexpedition im Urwald
Tage 14-15
Rückflug nach Georgetown und Abschied von Guyana

Reiseverlauf ausführlich

Tag 1

Ankunft in Georgetown

Ankunft in Guyana und Begrüßung durch die Reiseleitung. Die Hauptstadt Georgetown ist das koloniale Tor zu den Wildnisgebieten des Landes. Britische Holzarchitektur, Kanäle, Märkte und die multiethnische Bevölkerung prägen das Bild dieser lebendigen Küstenstadt. Nach dem Transfer ins Hotel bleibt Zeit zum Ankommen und Ausruhen nach dem Flug.
1xÜN im 2*Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad / Transfer ca. 1 Std.

Tag 2

Aufbruch in den Süden Guyanas

Früh am Morgen verlassen wir Georgetown. Nachdem die Expeditionsausrüstung verstaut ist, fahren wir landeinwärts über Linden und Mabura in Richtung Essequibo. Die Straße ist inzwischen asphaltiert, dennoch rückt der dichte Regenwald rechts und links der Strecke immer näher. Am Nachmittag erreichen wir den längsten Fluss des Landes und setzen mit dem Boot über. Kurz darauf beziehen wir die Iwokrama River Lodge, direkt am Flussufer und mitten im geschützten Regenwald gelegen.
1xÜN in der Iwokrama River Lodge (F/P/A) / Fahrzeit ca. 5 Std.

Tag 3

Turtle Mountain und Canopy Walkway

Ein Aufenthalt in Iwokrama wäre ohne die Besteigung des Turtle Mountain kaum vollständig. Mit dem Aluminiumboot fahren wir zunächst flussabwärts, bevor wir zu Fuß durch dichten Regenwald zum Aussichtspunkt aufsteigen. Bei guter Sicht öffnet sich ein weiter Blick über das grüne Meer des Dschungels und das glitzernde Band des Essequibo-Flusses. Unterwegs halten wir Ausschau nach Vögeln, Brüllaffen, Kapuzineraffen, Spinnenaffen, Agutis und Hirschen.

Wer den Tag ruhiger gestalten möchte, kann alternativ mit einem lokalen Ranger per Boot zu den Stanley Lakes fahren. Das Gebiet gehört zum Várzea-Wald und lässt sich auf verschlungenen Wasserwegen besonders gut erkunden. Am Nachmittag erleben wir gemeinsam den Canopy Walkway. Auf Hängebrücken und Plattformen bewegen wir uns in bis zu 30 m Höhe durch das Blätterdach des Regenwaldes.

1xÜN in der Iwokrama River Lodge (F/P/A) / Gehzeit ca. 4 Std. / ↑↓ ca. 350 Hm.

Tag 4

Über Mahdia zum Potaro-Fluss

Heute dringen wir tiefer in das Landesinnere vor. Zunächst fahren wir in die Gold- und Diamantengräberstadt Mahdia, wo letzte Vorräte eingekauft werden können. Danach geht es mit Geländewagen weiter nach Pamela Landing am Potaro-Fluss. Mit Expeditionsbooten fahren wir flussaufwärts, bis die Amatuk-Wasserfälle die Weiterfahrt unterbrechen. Hier beginnt echte Expeditionslogistik: Boote und Ausrüstung müssen gewechselt oder über eine Portage zum nächsten schiffbaren Abschnitt gebracht werden. Anschließend setzen wir die Bootsfahrt fort und erreichen die Waratuk-Wasserfälle. Auf der gleichnamigen Insel schlagen wir unser Hängematten-Camp auf.

1xÜN im Hängematten-Camp (F/P/A)

Tage 5-7

Kaieteur-Wasserfall – Expedition auf dem Potaro River

Unsere Expedition auf dem Potaro River führt uns weiter flussaufwärts in die enge Schlucht des Kaieteur-Nationalparks. Nach einer rund zweistündigen Bootsfahrt erreichen wir Tukeit, das historische Basislager unterhalb des Plateaus. Von hier steigen wir zu Fuß durch unberührten Primärregenwald auf. Der Pfad führt stetig bergan, die Vegetation verändert sich spürbar, und mit etwas Glück entdecken wir den leuchtend orangefarbenen Felsenhahn. Oben angekommen erleben wir einen der großen Höhepunkte dieser Reise: den Kaieteur-Wasserfall, wo der Potaro-Fluss über 220 m frei in die Tiefe stürzt.

Ein ganzer Tag ist dem Kaieteur-Plateau gewidmet. Zwischen riesigen Bromelien suchen wir nach dem winzigen Goldenen Giftfrosch, der in den wassergefüllten Blättern lebt. Verschiedene Aussichtspunkte wie Boy Scout’s View und Rainbow View eröffnen immer neue Perspektiven auf den Wasserfall und die tief eingeschnittene Schlucht. Die abgeschiedene Lage und die besondere Ökologie machen diesen Ort zu einem der eindrucksvollsten Naturerlebnisse Guyanas.

Am dritten Tag verlassen wir das Plateau wieder und steigen zurück nach Tukeit ab. Mit den Expeditionsbooten fahren wir flussabwärts auf dem Potaro River, passieren erneut die Waratuk-Wasserfälle und meistern die Portage an den Amatuk-Fällen. Am Nachmittag erreichen wir Pamela Landing und kehren mit Allradfahrzeugen zurück nach Mahdia. Nach den Tagen in den Hängematten-Camps der Wildnis genießen wir am Abend den Komfort einer festen Unterkunft und lassen die intensiven Eindrücke der vergangenen Tage gemeinsam Revue passieren.

2xÜN im Gästehaus des Kaieteur-Nationalparks oder Camp, je nach Verfügbarkeit in Hängematten oder Betten (F/P/A)
1xÜN in rustikaler Unterkunft mit Gemeinschaftsbad (F/P/A)
Bootsfahrt Tag 5 ca. 2 Std. / Gehzeit  je ca. 3-4 Std. / ↑ Tag 5 ca. 400 Hm.

Tag 8

Rupununi Hochland und Kaiman-Projekt

Mit Geländefahrzeugen fahren wir zurück zur Straße, wo unser Kleinbus wartet. Weiter geht es in das Rupununi-Hochland. Die Landschaft öffnet sich zu weiter Savanne, durchzogen von Galeriewäldern und Flussläufen. Über teils holprige Pisten erreichen wir unsere Lodge. Nach einem Besuch im Dorf der indigenen Bevölkerung unternehmen wir eine Bootsexkursion auf dem Rupununi-Fluss. Am Ufer halten wir Ausschau nach Affen, Hoatzins und mit Glück Riesenottern. Nach Einbruch der Dunkelheit begleiten wir ein Kaiman-Projekt. Ein Schwarzer Kaiman wird behutsam gefangen, vermessen und untersucht. Diese wissenschaftliche Arbeit ist ein entscheidender Baustein für den Schutz des Gebietes und den Erhalt des lokalen Wildbestandes – ein unvergesslicher Einblick in den aktiven Naturschutz Guyanas.

1xÜN in rustikaler Lodge im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad (F/P/A)

Tage 9-13

Rupununi und Mapari - Flussexpedition im Urwald

Noch vor Sonnenaufgang brechen wir in die weite Savanne auf, um Große Ameisenbären aufzuspüren. In den kühlen Morgenstunden stehen die Chancen gut, diese faszinierenden Tiere bei der Nahrungssuche zu beobachten. Danach beginnt unsere eigentliche Fluss-Expedition: Mit Booten fahren wir den Rupununi-Fluss hinauf in Richtung Süden. Die offene Savanne bleibt allmählich hinter uns, Galeriewälder und Primärregenwald rücken näher. Entlang der Flussufer halten wir Ausschau nach Riesenkaimanen, Scherenschnäbeln, Dickschnabelseeschwalben, Jabiru-Störchen und mit etwas Glück nach Riesenottern.

Am Mapari-Bach beziehen wir unser komfortables Hängemattenlager im Schatten der Bäume. Die kommenden Tage gehören ganz dem Dschungel und seinen Bewohnern. Morgendliche Bootspirschfahrten, Wanderungen im Primärregenwald, Bäder in den natürlichen Becken der Stromschnellen und flexible Ausflüge zu Fuß oder per Boot bestimmen den Rhythmus. Unsere indigenen Guides teilen ihr Wissen über Pflanzen, Tiere und das Leben im Urwald.

Ein besonderer Höhepunkt ist der Besuch eines bekannten Nistplatzes des Harpyien-Adlers. Wenn die Vögel aktiv sind, besteht mit Glück die seltene Möglichkeit, diesen mächtigen Greifvogel in seinem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Weitere Exkursionen führen uns zu Waldvögeln, Reptilien und zum Bau einer Goliath-Vogelspinne. Nach Einbruch der Dunkelheit erleben wir den Regenwald aus einer ganz anderen Perspektive: Bei einer nächtlichen Bootsexkursion suchen wir im Licht der Taschenlampen nach Fröschen, Boas, Zwergkaimanen, Pakas, Opossums, nachtaktiven Vögeln und mit viel Glück nach Tapir, Wasserschwein oder Ozelot.

Am letzten Morgen wird das Camp abgebaut. Wir nutzen die frühen Stunden für eine letzte Vogel- und Wildtierbeobachtung, bevor wir den Mapari-Bach hinuntergleiten und auf dem Rupununi-Fluss zurück in Richtung Norden fahren. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder das Caiman House in Yupukari und genießen nach den Tagen in der Wildnis den Komfort einer festen Lodge.

4xÜN im komfortablen Hängematten-Camp am Mapari-Bach, 1xÜN in der Caiman House Lodge in Yupukari (F/P/A)

Tage 14-15

Rückflug nach Georgetown und Abschied von Guyana

Heute heißt es Abschied nehmen von unseren indigenen Gastgebern im Hinterland. Auf dem Weg zur Grenzstadt Lethem öffnet sich noch einmal die weite Savannenlandschaft. Von der Straße aus lassen sich mit etwas Glück Soldatenstörche, Falken und die festungsähnlichen Termitennester beobachten. Von der Landepiste in Lethem fliegen wir mit einem Propellerflugzeug quer über das endlose grüne Blätterdach Guyanas zurück nach Georgetown. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Am Abend lassen wir diese intensive Expedition bei einem letzten gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Je nach Flugzeiten bleibt am nächsten Vormittag noch Zeit für die quirligen Märkte und die historische Altstadt von Georgetown. Transfer zum internationalen Flughafen und der Rückflug nach Europa

1xÜN im 2*Hotel in Georgetown (F) / Fahrzeit Tag 14 ca. 3 Std. bis Lethem /

Leistungen

Reiseleitung
▸ durchgehende deutschsprachige WIGWAM-Reiseleitung
▸ zusätzlich lokale, Englisch sprechende Guides und Naturführer

Aktivitäten / sonstige Leistungen
▸ sämtliche Bootstouren lt. Ausschreibung
▸ sämtliche Ausflüge lt. Ausschreibung
▸ Sämtliche Eintritte, Permits und Nationalparkgebühren

Übernachtungen
▸ 3xÜN in landestypischen 2-3* Hotels
▸ 11xÜN in (Eco-)Lodges in Suriname & Guyana

Mahlzeiten
▸ 14x Frühstück, 8x Picknick, 11x Abendessen

Beförderung
▸ 3x Inlands-Flüge (Georgetown-Kaieteur Wasserfall, Kaieteur Wasserfall-Rupununi, Rupununi-Georgetown)
▸ Sämtliche privaten Transfers & Tagesausflüge

OPTIONALE LEISTUNGEN

▸ Flüge ab ca. 1.500,- € je nach Abflugort, Buchungszeitpunkt, Reisetermin und Airline

▸ Einzelzimmerzuschlag: 800,- €

▸ persönliche Ausgaben, Trinkgelder, nicht enthaltene Verpflegung, evtl. Visakosten und fakultative Ausflüge

▸ Verlängerungsprogramme auf Anfrage

Termine

2027
27.03.2027 - 10.04.2027
28.09.2027 - 12.10.2027
2028
18.03.2028 - 01.04.2028
02.09.2028 - 16.09.2028

Preise

15 Tage Landprogramm ab Paramaribo/bis Georgetown 2027: € 6.950,-

Einzelzimmerzuschlag: 800,- €

Aufpreis für die Durchführung als Kleingruppe bereits bei 4-5 Personen: € 120,-


Privat-Reise ab 2 Personen auf Anfrage.

Wichtiger Hinweis zur Durchführung und Teilnehmerzahl
WIGWAM Tours kann bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen bis spätestens 30 Tage vor Reiseantritt vom Reisevertrag zurücktreten.

 
Teilnehmer: Min 8 / Max 11

Beratung/Kontakt

Lateinamerika - Team

E-Mail: lateinamerika@wigwam-tours.de

Telefon: +49 (0)8379 92 06 30

von links: Stefan Knopp, Claret Guzmann, Elena Sczepannek, Dinah Hoffmann, Susanne Siegel